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> BM-21 Grad
[BM-21 Grad]

Mobiler Mehrfachraketenwerfer

BM-21 Grad auf einem Ural-375D
Klassifikation
Klassifikation
Ausführungen
gebaut von-bis 1963 bis heute
Stückzahl 3500
Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 5
Länge m
Breite m
Höhe m
Gewicht t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung mm
Haupt-
bewaffnung
Mehrfachraketenwerfer
Sekundär-
bewaffnung
Beweglichkeit
Antrieb (Motor) V8 Benzinmotor
Antrieb (Leistung) 180 PS
Federung
Höchstge-
schwindigkeit
75 km/h
Leistung/
Gewicht (KGR)
PS/t
Reichweite km

Der sowjetische mobile Mehrfachraketenwerfer BM-21 Grad, Nachfolgers der legendären Katyusha "Stalin-Orgel", wurde erstmals 1963 produziert. Das Gerät gehörte zur Standardausstattung der Warschauer Pakt Staaten und wurde in 50 Länder exportiert oder dort in Lizenz gebaut. Der BM-21 funktioniert im Prinzip wie der alte BM-13 Katyusha, weist aber wichtige Verbesserungen auf. Zunächst wurde die Reichweite der Raketen auf über 20 Kilometer gesteigert und ihre Sprengwirkung trotz kleineren Kalibers verstärkt. Durch eine Kombination aus einem Feuerkontrollsystem, flügelstabilisierten Raketen und Abschussrohren mit Spiralzügen, die den Raketen einen stabilisierenden Drall verleihen, ist der BM-21 ungleich treffsicherer und hat weniger Streuung wie sein Urahn aus dem 2. Weltkrieg. Trotzdem ist der BM-21 noch immer keine Präzisionswaffe. Seine verheerende Wirkung auf Flächenziele aber, die sich auch in Vietnam zeigte, führte im Westen ebenfalls zur Entwicklung mobiler Mehrfach-Artillerieraketenwerfer wie dem MLRS. Der BM-21 Grad verfügt über 40 Raketen des Kalibers 122mm, die in Salve komplett innerhalb von 60 Sekunden, aber auch einzeln abgefeuert werden können. Sie können hochexplosive Sprengköpfe mit Splitterwirkung, aber auch solche mit Napalm oder chemischen Kampfstoffen tragen. Als Trägerfahrzeug für den Werfer dient ein Ural-375D 6x6 LKW mit einem 180 PS V8 Benzinmotor und einer Spitzengeschwindigkeit von 75 km/h. Die ansonsten ungepanzerten Fahrzeuge haben eine Panzerverglasung im Führerhaus und kommen damit ohne Schutzklappen gegen die Abgasflammen der Raketen aus. Die Crew des 13,7 Tonnen schweren Waffensystems besteht aus fünf Mann, hinzu kommen zwei Mann in einem begleitenden Munitionstransporter. Der Werfer kann vom Führerhaus aus oder per 60m-Kabelfernsteuerung abgefeuert werden und lässt sich in drei Minuten nachladen. Die Nordvietnamesen benutzten die BM-21 vor allem zum Angriff auf US-Stützpunkte und Luftbasen. Berüchtigt war bei den amerikanischen Soldaten vor allem die US-Basis bei Da Nang, die den Beinamen "Rocket City" erhielt. Im Spiel dient der BM-21 auch als Zugmaschine für die M-46 Haubitze.

Der BM-21 Grad im Spiel

Der BM-21 bietet im Spiel zwei Personen Platz. Der Fahrer (Position 1) ist im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen relativ gut geschützt. Mit einem Sturmgewehr (M16) kann man das Führerhaus nicht durchdringen. Der Schütze (Position 2) bedient einen schwenkbaren Raketenwerfer, der - auf Grund seiner hohen Feuerrate - Panzer und anderen Bodenfahrzeuge schnell erledigt. Gegen Fu?truppen ist der BM-21 nur bedingt geeignet. Sobald die Infanterie den Raketenwerfer unterläuft hilft nur noch aussteigen und zu Fu? angreifen. Der BM-21 verfügt nur über eine leichte Panzerrung. LAW und RPG richten gro?en Schaden an, ein direkter Treffer eines Panzers zerstört das Fahrzeug ganz. Mit zwei Personen und geschickten Fahrmanövern, kann man den Tank jedoch alt aussehen lassen. Wie für alle Landfahrzeuge gilt: Achtung vor Minen!

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Diese Seite wurde zuletzt am 13. November 2010 um 23:33 Uhr geändert.  Diese Seite wurde bisher 2.568-mal abgerufen.  Impressum