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M-46
Das 130mm Feldgeschütz M-46 wurde zu Beginn der 50er Jahre in der Sowjetunion entwickelt und 1954 bei der Divisionsartillerie der Roten Armee eingeführt. Es wurde au?erdem an 25 verbündete oder befreundete Staaten geliefert und später in China in Lizenz produziert. Die M-46 fällt vor allem durch ihr relativ langes Rohr auf. Damit erreicht sie eine hohe Mündungsgeschwindigkeit, die nicht nur für eine gemessen am Kaliber au?erordentliche Reichweite von 23 bis 31 Kilometern (je nach Munitionstyp) sorgt, sondern die M-46 auch zu einem exzellenten Panzerabwehrgeschütz macht. Immerhin durchschlägt sie mit panzerbrechenden Granaten auf 1500 Meter Distanz noch 250mm Panzerstahl. Für den Kampf im direkten Feuer ist das Geschütz mit Infraorot-Zielgeräten ausgestattet und damit auch nachts einsetzbar. Hauptaufgabe der M-46 Batterien war es allerdings, die gegnerische Artillerie im indirekten Feuer auszuschalten. Zur Bedienung des Geschützes war eine Crew von acht Soldaten notwendig, die dabei weitgehend ungeschützt waren. In der Roten Armee wurden als Zugmaschinen für die M-46 meistens KrAZ-255 Lastwagen oder Raupenschlepper des Typs ATS-59 verwendet. In BATTLEFIELD VIETNAM übernehmen diese Aufgabe die BM-21 und BTR-60. In den 70er Jahren wurden die M-46 bei der Roten Armee ausgemustert, viele sind aber bis heute in anderen Ländern der Welt noch in Verwendung.


Das M-46 im Spiel

Das M-46 ist im Spiel auf Infanteriekarten eine gute Unterstützung. Eigentlich dafür ausgelegt, mit dem Aufklärer zusammenzuarbeiten, bedient man es jedoch besser auf "Sicht". Der Aufklärer kann zwar ein Ziel angeben, allerdings ist die Zielvorrichtung, die nach Erhalt eines Ziels mit der rechten Maustaste geöffnet wird, völlig unpraktisch. An den meisten Stellen zielt man einfacher auf Sicht und belegt feindliche Stellungen mit Dauerfeuer. Unpraktisch sind die Geschütze auf Heli-Maps, wie Siege of Khe Sanh. Meist hei?t es nach dem dritten Schuss abtauchen, denn spätestens dann tauchen Huey oder Cobra am Himmel auf. Auf maps wie dem Ho Chi Minh Pfad ist das VC-Geschütz jedoch Gold wert. Auf einem Hügel postiert, deckt es die Amerikaner mit Feuer ein und leistet gute Dienste. Eine ursprünglich geplante Funktion, welche die Geschütze mobil und durch Fahrzeuge transportierbar machen sollte, wurde nicht umgesetzt.

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Diese Seite wurde zuletzt am 15. November 2010 um 21:29 Uhr geändert.  Diese Seite wurde bisher 1.705-mal abgerufen.  Impressum