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> M50 Ontos
106mm M50A1 Ontos (Bild: Wiki Commons)

M50 Ontos
Klassifikation
Klassifikation M50
Ausführungen M50, M50A1
gebaut von-bis 1955?1957 (1963?1969 A1)
Stückzahl ~300
Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 3
Länge 3,83 m
Breite 2,59 m
Höhe 2,13 m
Gewicht 8,6t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 13 mm
Haupt-
bewaffnung
6 ? 105-mm-M40A1c rücksto?freie Geschütze, 4 ? 12,7-mm-M8C-Spotting-Rifles
Sekundär-
bewaffnung
1 ? 7,62-mm-Maschinengewehr
Beweglichkeit
Antrieb (Motor) Benzinmotor General Motors M302
Antrieb (Leistung) 145PS
Federung
Höchstge-
schwindigkeit
48 km/h (Stra?e)
Leistung/
Gewicht (KGR)
Reichweite km

Die Entwicklung des M50 Ontos begann 1950, als die US Armee einen leichten, lufttransportibaren Panzerjäger suchte. Nachdem der Entwurf abgelehnt wurde, begannen sich die US Marines für das Fahrzeug zu interessieren und gaben schlie?lich die Produktion von 300 Stück in Auftrag, die 1956 bei Allis-Chalmers anlief. Als das US Marine Corps Anfang der 60er Jahre mit Einsätzen in Vietnam begann, waren auch die Ontos (griechisch für "Das Ding") dabei. Zu diesem Zeitpunkt befand sich schon die Version M50A1 bei der Truppe. Sie hatte einen 180 PS Benzinmotor, der den nur 8,6 Tonnen schweren und nicht einmal vier Meter langen Panzer auf ein Tempo von 48 km/h bringen konnte. Bewaffnet war der Ontos mit sechs rückstossfreien Geschützen des Kalibers 106mm, einer Weiterentwicklung der Bazooka aus dem 2. Weltkrieg, vier 12,7mm MGs und einem 7,62mm MG. Die Geschütze waren auf Auslegern an der drehbaren Kommandantenkuppel angebracht und konnten einzeln oder in Salve abgefeuert werden. An Munition standen den drei Mann Besatzung nicht nur panzerbrechende Hohlladungsgeschosse, sondern auch Sprenggranaten zur Verfügung. Besonders gefürchtet waren die Ontos bei den Nordvietnamesen aber wegen ihrer Flechette-Munition. Diese Geschosse wirken etwa wie Schrotmunition, nur das statt Schrotkörnern rasiermesserscharfe Metallsplitter den Lauf verlassen - und alles in Fetzen reissen, was sich in ihrem Weg befindet. Die Marines setzten ihre Ontos nicht nur an Land, sondern oft schon von Bord der Landungsschiffe ein, um den Ufersaum der Landungszone zu beschie?en und etwa lauernde Gegner zu vernichten. Der Ontos hatte aber auch eine Reihe von Nachteilen: Der lange Feuerschweif, der beim Abfeuern aus dem hinteren Rohrende schlug, verriet vor allem Nachts sofort den Standort des nur sehr leicht gepanzerten Fahrzeugs. Au?erdem musste der Ladeschütze zum Nachladen jedes Mal den Panzer verlassen - und war damit feindlicher Waffenwirkung ausgesetzt. 1969 wurden die letzten verbliebenen Ontos au?er Dienst gestellt und in die USA verschifft, wo sie demilitarisiert und zum Teil in der Land- und Forstwirtschaft oder bei der Brandbekämpfung verwendet wurden.

Im Spiel

Der Ontos ist ein extrem schneller Ein-Mann-Panzer, der schon beinahe eine Besonderheit darstellt. Im Gegensatz zu der real ausgelieferten Version bedient hier der Fahrer die sechs M40A1C Geschütze, die in Dreierpaaren rechts und links angebracht sind. Anstelle des MGs hat der Ontos eine zweite Schuss-Option. Mit der rechten Maustaste werden alle sechs Geschütze gleichzeitig abgefeuert. Im normalen Feuermodus kann das rollende Anti-Tank Geschütz die sechs Rohre in viel schnellerer Abfolge als ein Tank abfeuern und ist durch seine gro?e Reichweite vor allem auf Distanz überlegen. Wie jeder Tank hat er Helikopter und ? auf den 1.2 Maps ? Flugzeuge als natürliche Feinde. Im Gegensatz zu anderen Panzern ist der Fahrer auch nicht völlig gedeckt, der Kopf schaut aus dem Ontos heraus. Im Nahkampf gibt es so relativ schnell einen ?Headshot?.

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Diese Seite wurde zuletzt am 17. Juni 2009 um 18:53 Uhr geändert.  Diese Seite wurde bisher 1.964-mal abgerufen.  Impressum