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Battlefield Heroes

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Battlefield Heroes
Battlefield heroes.jpg
Entwickler: DICE Schweden, Easy
Publisher: Electronic Arts
Veröffentlichung: 25.06.2009
Plattform(en): PC (Windows XP, Vista, Windows 7)
Genre: Multiplayer-Shooter
Spielmodi: Mehrspieler (Internet)
Steuerung: Maus, Tastatur
System- voraussetzungen: 1.0 GHz CPU
512 Mb Ram  (1Gb für Windows Vista)
64Mb DirectX kompatible Video Card
mit Pixel Shader 2.0
1Gb freier Festplattenspeicher
256kbit Kabel/DSL
Medien: Download Content
Sprache: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch
Altersfreigabe: PEGI:
Pan-European Game Information
USK:
Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle
Information: Battlefield Heroes ist ein Online-Shooter im Comic Stil und Third-Person Perspektive, der bis zu 32 Spieler unterstützt
aktuelle Version: 1.78.234847.0

Battlefield Heroes ist ein Spiel der Battlefield-Serie, das vom EA Studio Digital Illusions (DICE) entwickelt wird. Der Titel wurden im Januar 2008 von Electronic Arts angekündigt und nach einer langen Beta-Phase im Juni 2009 veröffentlicht. Heroes basiert auf der modifizierten Engine von Battlefield 2, die bereits für das Spiel Battlefield 2142 zum Einsatz kam. Das Spiel selbst ist im Comic Look gehalten und erinnert von der Optik an Team Fortress 2 (TF2), auch wenn das Konzept laut Aussagen der Entwickler bereits feststand, bevor Valve TF2 angekündigt hat.

Inhaltsverzeichnis

Play-for-Free-Konzept

Mit Heroes geht Publisher EA neue Wege, denn der Titek wurde als so genannter Play-4-for-Free Shooter am Markt eingeführt. Für Spieler sind Download und die Nutzung kostenlos, denn Heroes soll sich vor allem über Werbung auf der Spielwebsite ? über die Heroes gestartet werden muss ? sowie kostenpflichtigen Zusatzinhalten finanzieren. Der Microtransactions genannte Kauf von Zusatzinhalten beinhaltet Gimmicks für die Charaktere, die keinen wesentlichen Einfluss auf das Gameplay haben. Damit sind Uniformen, Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände wie Taschen gemeint. Ohne diese Zusatzgegenstände rennen die Helden in einem Standard-Outfit über das Schlachtfeld. Wer einen Helden einkleiden möchte, muss dafür in die Tasche greifen. Die Gegenstände im Store werden für die virtuelle Währung Battlefunds angeboten, die Spieler käuflich erwerben müssen. Ausgenommen von diesem Konzept sind Waffen und Spezialfähigkeiten, die über erspielte Erfahrungspunkte freigeschaltet werden. Wer viel spielt, erhält entsprechend viele Punkte und verfügt so schnell über ein ansehnliches Waffenarsenal.

Unterschiede zur Battlefield-Serie

Neben dem Play-for-Free-Konzept und dem Comic-Stil unterscheidet sich Heroes noch in weiteren Punkten von den anderen vier PC-Teilen der Serie. Technisch basiert das Spiel auf der Engine von Battlefield 2142, ist jedoch nicht im herkömmlichen Sinne modifizierbar. Theoretisch ist dies zwar möglich, doch es gibt für Heroes keine Serverfiles und mietbare Gamesever, auf denen Modifikationen installiert werden können. Laut Entwicklerinterviews aus dem Februar und März 2008 wird es zukünftig unter Umständen verifizierte Mods geben, die von Spielern eingesendet, überprüft und im Anschluss für die Nutzung auf offiziellen Servern freigegeben werden. Im Spiel selbst gibt es keinen Serverbrowser mehr, sondern Spieler werden über ein sogenanntes Match-Making-System auf die Server verteilt. Man kann sich bestimmte Server jedoch in die Favoriten legen. Ebenfalls verändert wurde der in allen bisherigen Teilen als Kernelement enthaltene Conquest-Modus. Flaggen spielen nur noch eine untergeordnete Rolle und die freie Wahl des Spawnpunktes ist nicht mehr möglich. Spieler werden automatisch auf der Karte verteilt.

Allgemeines

Heroes selbst ist eine Mischung aus Shooter und Massive Multiplayer, der sich an allen Genres bedient. Angesiedelt in einer Comic-Umgebung treten die Royal Army und die National Army gegeneinander an. Beide Armeen sind an die Fraktionen des Zweiten Weltkriegs angelehnt und verfügen auch über deren Gerät, allerdings sind sowohl Charaktere als auch Fahr- und Flugzeuge überspitzt dargestellt. Proportionen, Physik und Verhalten sind bewusst nicht an die Realität angelehnt. Gespielt wird das klassische Shooter-Prinzip mit der Wahl verschiedener Charaktere und Klassen, wobei hier die Rollenspielelemente zum Tragen kommen. Spieler wählen beim Login und nach der Erstellung des Charakters eine feste Klasse und feste Fraktion, in der sie über die Dauer des Spiels kämpfen.

Währungs- und Punktesystem

Eine wesentliche Neuerung in Battlefield Heroes ist das integrierte Währungs- und Punktsystem, über das Spieler neue Waffen und Kleidungsgegenstände erwerben könne, aber auch Spezialfähigkeiten. Innerhalb des Systems wird es zwei Arten von Punkten geben: Valor Points (Tapferkeitspunkte) und Hero Points (Heldenpunkte). Dabei ist die erste Variante am einfachsten zu erreichen. Valor Points gibt es schon für die einfache Teilnahme an einer Spielrunde. Die Zahl der erreichten Punkte variiert dabei je nach Ausgang der Runde. Dominiert ihr euren Gegner werden euch viele Valor Points gut geschrieben, dominiert der Gegner euch läuft es umgedreht. Je geringer die Differenz zwischen den beiden Teams ist, desto geringer auch der Unterschied bei der Punkteverteilung.

Für Fortgeschrittene: Missionen

Neben dem normalen Gameplay sind Valor Points auch durch Missionen erspielbar. Eine Mission kann zum Beispiel aus Zielen wie der Eroberung von fünf Flaggen in einer Runde bestehen. Pro Spiel werden bis zu drei Missionen auswählbar sein.

Für Rollenspiel-Fans: Hero Points

Mit den so gesammelten Valor Points kann der eigene Charakter ausgebaut und aufgerüstet werden. Neue Waffen und vor allem mehr Missionen. Je mehr man spielt, desto schneller kann der eigene Charakter gestaltet werden. Es gibt jedoch noch eine zweite Währung: Hero Points(Heldenpunkte). Diese können über spezielle Heldenmissionen (Hero Missions) freigespielt werden und bilden die Rollenspiel-Komponente des Spiels. Mit Heldenpunkten werden die Spezialfähigkeiten des Charakters ausgebaut. ?hnlich eines Rollenspiels stehen mit steigender Erfahrung auch mehr Missionen zur Verfügung und die Punkte sind nicht unerschöpflich. Spieler müssen sich vorher überlegen, welchen Charakter sie erschaffen wollen.

Für faule Socken: Battlefunds

Wem das noch nicht reicht, der kann in Heroes auch den einen oder anderen Euro investieren, um seinen Helden weiter auszubauen. Wie bereits angekündigt, können zahlfreudige Kunden über die Battlefunds genannte Währung Zugang zu neuen Outfits oder speziellen Emotes haben, mit denen der Gegner verhöhnt wird. Einen direkten Vorteil in Form von kaufbaren Waffen oder Spezialfähigkeiten gibt es nicht.

Maps

Battlefield Heroes enthielt bei seinem Release insgesamt vier Karten, die sich in ihrem Aufbau deutlich unterscheiden. Die Maps Riverside Rush, Sunset Showdown, Midnight Mayhem und Alpine Assault wurden später hinzugefügt. Eine genaue Beschreibung findet sich hinter dem jeweiligen Link:

Armeen

In Heroes treten die Royal Army und die National Army gegeneinander an. Diese beiden Armeen sind an die britische Armee, die US-Army und die Wehrmacht angelehnt. Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen der Serie werden die Charaktere modifizierbar sein. Das Grundmodell, das so genannte Playermodell, kann vom Spieler mit verschiedenen Uniformen und Charaktereigenschaften wie Schnurrbärten oder Brillen versehen werden. Allerdings stehen diese Optionen nicht frei zur Verfügung, sondern müssen in Form von Battlefunds gekauft werden.

Klassen

Im Spiel wird es pro Fraktion jeweils drei Klassen geben, von denen Spieler zu Beginn und bei der Erstellung Ihres Accounts jeweils eine fest wählen müssen. Die Klassen unterscheiden sich durch Bewaffnung und Spezialfähigkeiten.

Kommando

Der Kommando ist der Lonewolf unter den Klassen und Vergleichbar mit dem Aufklärer (oder auch: Recon) aus dem Spiel Battlefield 2142, von dessen Technik er profitiert. Wie sein Kollege aus der Zukunft kann sich der Kommando tarnen und unsichtbar machen, um aus dem Hinterhalt anzugreifen. Zumindest bis zum ersten Schuss, nach dem die Tarnung auffliegt. Ein Verhalten, das auch bei 2142 zu beobachten ist.

Versorger

Der Versorger ist ein harter Typ, der voll und ganz dem Klischee vieler Filme entspricht. Ein echter Schrank, der schwer bewaffnet ist und viel wegstecken kann. Im Spiel macht sich das durch eine hohe Zahl von Trefferpunkten und schwere Bewaffnung bemerkbar. Ausgestattet mit einem leichten Maschinengeweht macht er den Weg frei, ist dafür allerdings etwas langsamer als seinen Kameraden. Dazu kann er einen Raketenwerfer im Gepäck haben, der gegen Fahrzeuge eingesetzt werden kann. Eine seiner Spezialfähigkeiten ist der Sprint, den es anders als in BF2 und BF2142 in Battlefield Heroes nicht gibt.

Soldat

Der Soldat ist die typische und in der Battlefield-Serie neben dem Medic wohl am häufigsten genutzte Klasse. In Heroes ist er angesichts seiner Spezialfähigkeit, mit der er Gegner auch durch Wände und andere Gegenstände erkennen kann, so etwas wie der wandelnde Wallhack, ausgerüstet mit den für die Assault-Klasse üblichen Waffen. Im Falle von Heroes sind das unter anderem eine MP40 bei der National Army und eine Shotgun bei der Royal Army. Und noch eine Fähigkeit hat der Soldat: er kann sich selbst und andere Spieler im Umkreis heilen, was durch niedliche blaue Kreuze verdeutlicht wird, die in der Luft herum schweben.

Waffen

  • Bazooka (Royal & National Army)
  • Colt 1911 (Royal Army)
  • Luger P08 (National Army)
  • Handgranate MK2(Royal Army)
  • Lewis Gun (Royal Army)
  • M1 Thomson (Royal Army)
  • MP40 (National Army)
  • Stielhandgranate (National Army)
  • Springfield 1903 (Royal Army)
  • Winchester M1897 Trench Gun (Royal Army)

Fahrzeuge

  • Kübelwagen (National Army)
  • Panzer IV (National Army)
  • Willys Jeep (Royal Army)
  • Sherman (Royal Army)

Flugzeuge

  • Messerschmidt Bf 109
  • Spitfire

Weblinks

Offizielle Website zu Battlefield Heroes